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Forschungsziele

Unsere Forschungsziele sind in der Grundlagenforschung verankert und dienen dem besseren Verständnis aller Prozesse, über die sich ein Organismus mit seiner Ernährungsumwelt auseinandersetzt. Dazu nutzen wir viele Methoden der modernen Lebenswissenschaften und betrachten das Wechselspiel von Ernährung und Genom im Menschen und in verschiedenen Modellorganismen. Zwei Schwerpunkte der Forschung lassen sich dabei identifizieren.

Ein Feld ist die umfassende Charakterisierung von Transportproteinen in den Zellmembranen des Darmes, der Niere oder anderer Körperzellen, über die Nährstoffe in die Zellen aufgenommen werden. Hier bearbeiten wir vorwiegend Transporter für Glucose, Peptide und Aminosäuren. Da diese Proteine als Grundlage des Lebens in allen Spezies vorkommen, nutzen wir genetisch zugängliche Modelle wie Hefen, Zellkulturen, den Fadenwurm Caenorhabditis elegans und Mäuse. So bekommen wir ein molekulares Verständnis der Struktur, Arbeitsweise und physiologischen Bedeutung der Transporter in den einzelnen Organismen und in der Biologie allgemein.

Das zweite Feld, das wir in den letzten Jahren intensiver bearbeiten, lässt sich mit dem Begriff „Metabolomics“ beschreiben. Hier kommen analytische Techniken zur breiten Erfassung und Quantifizierung von kleinen Molekülen zum Einsatz, die zum Ziel haben, das Metabolom als Gesamtheit aller Metabolite in Zellen, Organen und im Organismus abzubilden. Dazu nutzen wir ebenfalls Modellorganismen, um die Bedeutung einzelner Gene im Netzwerk des Stoffwechsels zu charakterisieren. In Humanstudien wird die Metabolitprofilierung angewendet, um Veränderungen im Stoffwechselgeschehen während des Fastens, beim Sport oder nach der Nahrungsaufnahme bei gesunden Menschen oder bei Prädiabetikern zu analysieren.

last changed: 04.01.2016, JS